Ing-Büro Hufnagel


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Denkmalschutz

Leistungen > Tragwerksplanung

Tragwerksplanung im Bereich denkmalgeschützer Objekte oder bei Bestandsgebäuden ist von wesentlicher Bedeutung für den Erfolg und die Kosten der Sanierung. Probleme liegen meist wie folgt vor:

  • geschädigte Baukonstruktionen
  • viele Konstruktionsteile sind erst nach und nach im Zuge der Sanierung zu sehen
  • Mängel der Konstruktion zeigen sich erst dann, wenn Maßnahmen direkt am Bauteil erfolgen
  • Bauweisen früherer Zeiten mit heute nicht mehr üblichen Konstruktionen und Materialien
  • geplante Maßnahmen verändern die vorhandene Tragsysteme massiv


Man kann so sanieren, dass die alte Konstruktion nur noch Staffage ist, weil sie letztlich nur noch optisch, nicht mehr als Tragwerk vorhanden ist ob der vielen neuen Stahl-Beton-Holz-Ergänzungen. Anderseits kann ein zu wenig an Eingriff dazu führen, dass massive Probleme später auftreten und die Sanierung zum Sanierungsfall wird. Daher besteht die Tendenz hin zu Maßnahmen, die höchste Sicherheit für den Planer darstellen. Auch ist es vielfach aus Kostengründen (Eigenkosten der Planer) billiger, ein Lösungs-Detail für viele Punkte zu entwickeln und alles gleich abzusichern, statt mehrere Lösungen anzugehen.

Unsere Pluspunkte als Planer für den Bauherrn sind hier:

  • fachkundiger Planer mit spezieller Fortbildung im Denkmalschutz
  • viele Praxiserfahrung in der Sanierung
  • jemand, der diese Altbauten schätzt als Planer


Leistungen
Die Erhaltung oder Wiederherstellung der Standsicherheit ist bei alten Gebäuden von fundamentaler Bedeutung. Dies ist auf vielen Wegen möglich, doch meist bedeutet dies massive Eingriffe in den Bestand, Verlust des alten Charakters des Objekts (Quasi-Neubau mit Altbau als Staffage). 
Unser Ziel ist es, diese Eingriffe so sinnvoll und wirtschaftlich durchzuführen, dass das Objekt und das ursprüngliche System ihren Charakter erhalten. Es gibt aber auch für jede Erhaltungsmaßnahmen wirtschaftliche Grenzen, die dazu führen, das machbare dem wünschenswerten vorzuziehen. Doch das ist nur mit viel Sachkunde und guter Voruntersuchung des Objekts möglich. Daher ist eine stufenweise Vorgehensweise erforderlich:

Begutachtung - Beratung

  • Ermittlung Baudaten, Querschnitte, Systeme, Schädigungen, Aufmaß der Konstruktion => dies erfolgt häufig in Zusammenarbeit mit Restoratoren und anderen Fachplanern, da meist besondere Untersuchungen vom Denkmalamt gefordert werden


Sanierungskonzept

  • Vorschläge für die Sanierung, meist mehrere Varianten mit Kostenbewertung und Konsequenzen (Nutzungseinschränkung, notwendige Eingriffe, Risiken)


Sanierungsplanung

  • Durcharbeitung des Sanierungskonzept zu einer baustellentauglichen Planung incl. Details, auch mit Ausschreibung und Vergabe der Leistungen


Überwachung - Abwicklung der Sanierung

  • Bauüberwachung und Abwicklung der Baumaßnahme incl. Aufmaße, Rechnungsprüfung, Termine mit Denkmalbehörden





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